Monatliches Archiv für Oktober, 2009

Auf dem Weg ins Büro


Eigener URL-shortener für Tweetie 2

Wie bereits bekannt ist, mag ich die gängigen URL-shortener nicht. Und nutze daher wenn immer möglich mein eigener Service unter xyx.ch
Neu lässt sich dieser Service auch mit dem neuesten Twitterclient Tweetie 2 nutzen. Die langen URLs werden dann automatisch über xyx.ch gekürzt.

Die nötigen Einstellungen im Tweetie 2 macht man unter „Accounts“ -> „Settings“ -> „URL Shortening“ -> „Custom“

custom-urlshortening

In das Eingabefeld gibt man dann den folgenden Code ein:

http://xyx.ch/yourls-api.php?action=shorturl&url=%@&format=simple

Fertig! Ab sofort werden die URLs über xyx.ch gekürzt.

Nach der ersten Herbstnacht

My name is Baby. Lensbaby.

Ich bin Vater geworden. Vater eines ganz tollen Babys.

lensbaby-composer

Das Lensbaby ist schon ein paar mal auf meinem Radar aufgetaucht, aber seit dem Tiltshift-Fieber, das auch mich gepackt hat, war klar, dass ich mir dieses Objektiv kaufen musste.

Vorgestern war es dann endlich soweit und ich durfte das Baby auspacken. Voller Tatendrang wurde das Objektiv an meine D90 montiert und losgeknipst. Die Ernüchterung kam sofort… Mein erstes Foto mit dem neuen Objektiv:

DSC_0039

Das Lensbaby ist ein analoges Objektiv, das keinerlei Interaktion mit der Kamera zulässt. Keine Belichtungsmessung, keine Blendenautomatik, kein Autofokus. Es muss also alles komplett von Hand eingestellt werden. Die Nikon D90 funktioniert mit dem Lensbaby auch nur im Manuellen Betrieb (M).
Die Blende wird am Lensbaby durch das Einlegen von verschiedenen Blendenscheiben gewählt. Man entscheidet sich also für eine bestimmte Blende, montiert die entsprechende Scheibe im Objektiv und kann dann mit der Aufnahme beginnen. An der Kamera muss die Belichtungszeit und der ISO-Wert eingestellt werden. Also einiges an Einstellungen, die zu wählen sind (und entsprechend viele Fehler, die man dabei machen kann).
Und dabei hat man noch gar nichts fokussiert. Das Scharfstellen ist bei den Lensbabies ja genau das spezielle und herausfordernde. Denn es lässt sich mit diesem Objektiv eine Stelle im Bild genau fokussieren, während der Rest des Bildes eine spezielle Unschärfe erhält. Durch das Kugelgelenk des Objektivs sind die Möglichkeiten des Fokussierens sehr gross. Entsprechend kann man auch hier wieder einige Minuten mit probieren verbringen…

Das Lensbaby ist also nichts für „mount and play“. Wenn man sich aber etwas damit beschäftigt lernt man schnell und eine Lernkurve ist klar festzustellen. Und so habe ich gestern meinem Lensbaby mal die nähere Umgebung zu Hause gezeigt. Dabei hat sich gezeigt, dass sich unsere Vater-Kind-Beziehung schon ziemlich gefestigt hat:

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Blüten, die sich im Wind bewegen und Bienen, die nicht stillhalten wollen sind aber angesichts der zu tätigenden manuellen Einstellungen ganz schön schwer zu treffen.

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Das letzte Bild habe ich gestern abend schon mal via Twitter veröffentlicht. Und siehe da: Ein gewisser Craig Strong meinte dazu: „Beautiful weed seeds/wishers“ und „…thanks for sharing your stunning macro photo that you created while using a Lensbaby!“. Dieses Lob hat mich umso mehr gefreut, als ich festgestellt habe, wer dieser Craig Strong eigentlich genau ist: Der Erfinder des Lensbaby himself!

Weitere Fotos finden sich auf flickr.