Entsorgen und loslassen

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Zügeln ist anstrengend. Nicht nur körperlich beim Kistenschleppen. Nein, für mich ist Zügeln auch psychischer Stress.
Denn Zügeln bedeutet auch aufräumen und ausmisten. Sich von Dingen trennen und loslassen. Als Sammlertyp fällt mir das nicht ganz einfach. Viele Dinge, die für andere Personen wertlos erscheinen, sind mir wichtig oder mit Emotionen verbunden. Und die kann ich nicht einfach so entsorgen.

Entsorgen tut aber auch sehr gut. Ein befreiendes Gefühl, wenn man das Auto gleich mehrmals vollgestopft auf den Entsorgungshof karren kann. Loslassen kann gut tun und bedeutet auch ein sich öffnen für Neues. Ich brauche einfach manchmal etwas Zeit, um mich von gewissen Dingen trennen zu können. Und von anderem will ich mich einfach nicht trennen. Diese Dinge müssen einfach Platz haben in meinem Leben. Auch in einem Loft.

Ach, apropos Entsorgen: Ein längst überfälliger Schritt ist nun auch endlich realisiert.

Endlich!

3 Antworten auf “Entsorgen und loslassen”


  • Ich fahre selbst ein halbes Jahr nach dem Zügeln immer noch alle paar Wochen mit Grümpel zum Egelsee… der Mensch ist schon komisch. Oder einfach die Sammlertypen. Wie ich dir naaaaachfühlen kann!

  • gut, die indiana jones disketten würde ich glaub auch auf ewig aufbewahren, hätte ich denn solche. aber ansonsten hilft ausmisten immer, speziell mit dem facebook-account kann ich dir nachfühlen, das habe ich anfang jahr gemacht, und keinen moment zurückgeschaut.
    dazu passt übrigens extrem gut diese safari-erweiterung, die alles facebook-gedingse auf anderen webseiten ausblendet; http://safariextensions.tumblr.com/post/725804105/post-defacer-06-22-10

  • Ui das ist ja Nostalgie pur. Facebook hab ich bereits vor langer Zeit entsorgt. Gut so!

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