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Erledigt!

Es waren ja nicht viele Vorsätze, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe. Eigentlich war es nur einer. Und diesen habe ich letzte Woche gleich erledigt.
Schön wars. Und speziell wars. Und spannend wars.

Erledigt hat es sich damit aber nicht. Eher im Gegenteil.

Vorsätze?

Das neue Jahr hat begonnen. Und zwar mit Sport, die ganze Nacht bis zum Morgengrauen. Und schon muss ich deswegen bitter leiden. Denn ich finde die Wii ja so was von genial, aber wenn dann einfach der elende Kater danach nicht wäre. Muskelkater. Überall. Dabei habe ich doch gar nicht mit der Arschbacke Curling gespielt, oder?

Ja, „mehr Sport“ wäre so ein Klassiker. Nein, kein Blogklassiker (danke Leu!). Sondern ein Vorsatz-Klassiker. Aber eben, ich habe es nicht so mit den klassischen Vorsätzen. Entweder erledige ich das mal so nebenher während des Jahres oder ich stelle mich höheren Aufgaben.

Aber einen Vorsatz habe ich mir dennoch vorgenommen für dieses Jahr. Einer, der überfällig ist. Und auf dessen Einlösung ich mich schon jetzt mit feuchten Händen freue. Denn ich denke, mit bald 33 Jahren wäre es doch an der Zeit, mich um meine biologische Herkunft zu kümmern. Und so will ich mich dieses Jahr unbedingt bald mit meinem biologischen Vater treffen. Es wäre dann das zweite Mal in diesen 33 Jahren.

Schicksal…

Es ist viel passiert in den letzten Tagen und Wochen. Nicht hier auf diesem Blog, aber im Leben da draussen…
Nein, ich spreche da nicht die Finanzkrise an. Es geht um viel unmittelbareres in meinem Leben.

Da ist einerseits die Tatsache, dass ich nach 8 Jahren meinen Arbeitgeber wechsle. Nicht ganz freiwillig, wie man hier lesen konnte.
Es ist nicht Groll oder Wut, die meine letzten Tage bei der Swisscom begleiten. Nein, es ist mittlerweile eine Erleichterung. Viele meiner Leser werden sich nun wundern, wo mein Enthusiasmus gegenüber der Swisscom geblieben ist. Nun, der ist grundsätzlich immer noch vorhanden. Aber er bezieht sich auf den Konzern und nicht auf „meine“ Abteilung.
Ich habe in den letzten Wochen mit sehr vielen Leuten in meinem Büroumfeld gesprochen. Viele haben sich gegenüber mir geöffnet und Dinge erzählt und ausgesprochen, die so vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wären.
Es ist wirklich erschreckend, was falsche Personen an den falschen Orten innert Kürze anrichten können. Loyalität kann man sich nicht erkaufen, die muss man sich erarbeiten. Und wenn man ihr nicht Sorge trägt, dann verschwindet die Loyalität über kurz oder lang.
Ich will hier nicht moralisieren oder meiner ehemaligen Arbeitgeberin ans Bein pinkeln. Ganz im Gegenteil. Aber in 8 Jahren habe ich zur Firma eine gewisse Verbundenheit aufgebaut, und es tut irgendwie auch weh zu sehen, wie viel in den letzten Jahren nun falsch läuft.
Ich ziehe weiter. Und ich werde mit Freude an die guten Zeiten bei der Swisscom zurückdenken. Und ich hatte sehr viele gute Zeiten bei der Swisscom.

Das Schicksal hat mich zu meiner neuen Arbeitgeberin geführt. Ich werde ab Dezember bei einer Consultingfirma in Bern tätig sein. Eine neue Welt, eine andere Welt. Ich freue mich riesig und bin schon sehr auf diese neue Herausforderung gespannt.

Ja, ich glaube ans Schicksal. Andere vertrauen auf die Kirche oder den Bundesrat. Ich vertraue dem Schicksal. Bisher hat es mich zwar schon an manchen Wirbel oder zu Klippen geführt, aber auch genau so an eben jenen Wirbeln und Klippen wieder vorbei. Meine Biografie ist alles andere als gradlinig. Und das ist gut so. Vieles, das anfänglich und auf den ersten Blick als tragisch oder schlimm erschienen ist, hat sich im Nachhinein als lehrreich und wichtig erwiesen.

Im Moment weiss ich aber noch nicht genau, wie ich mit den neuen Klippen umgehen soll, die sich nun neu aufgetan haben.
Zwei Personen aus meinem unmittelbaren Familienkreis bekommen schwierige Aufgaben zu lösen. Wie soll man mit der Diagnose „unheilbar“ umgehen? Wie mit der Nachricht, dass man auf eine Diagnose wartet, die unter Umständen das Leben total auf den Kopf stellt?

Ich vertraue dem Schicksal, denn „Es kommt so, wie es kommen muss“. Das mag banal klingen und demütig wirken. Aber letztendlich ist es irgendwie die Quintessenz aus meinen bisherigen 32 Jahren. Ich glaube daran, denn ich kann bisher immer noch hinzufügen: „… und es kommt gut!“

Was schenkt man zur Konfirmation?

Die Zeit verfliegt wie im Raffer…
Mein Gottekindmädchen wird an Pfingsten konfirmiert. Was zur Hölle soll man einer Jugendlichen schenken? Ich habe keine Ahnung…
Ich habe mich damals (wie auch heute noch) über eine schöne Uhr gefreut. Aber wie sieht das heute aus? Gopf, bin ich schon sooo alt? Schon so weit weg von den heutigen Jugendlichen?

Hilfe! Her mit den Vorschlägen.