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We don’t need…

Passend zum vorangehenden Artikel ist mir grad dieser Comic über den Weg gelaufen:

Quelle

Wie hat das vor 30 Jahren funktioniert?

Bekanntlich bin ich im Moment mit Reisevorbereitungen beschäftigt. Wichtigstes Hilfsmittel ist dabei das gute alte Internet. Ok, so alt ist das auch noch nicht…
Dank dem Internet suche ich mir die günstigsten Flugtarife und buche den Flug inklusive Sitzplatz- und Menuwahl direkt bei der Airline, natürlich erhalte ich die Flugtickets nur noch elektronisch in meine eMailbox. Oder ich nutze die unzähligen Bilder auf flickr um mir die schönsten Reiseziele zu suchen. Und das Internet hilft mir auch dabei, dass ich in der Nähe dieser Orte dann auch gleich ein passendes (sprich: gemütliches) Hostel finde. Oder das Netz verrät mir auch die beste Transportmöglichkeit für unabhängige Backpackers.

Unzählige (private) Reiseberichte erzählen von den tollsten Erlebnissen, aber auch von jenen Dingen, die man getrost links liegen lassen kann. Tausende von Bildern zeigen mir die zu erwartenden Eindrücke von diversesten Aktivitäten und Adventures welche ich natürlich auch gleich online buchen könnte.
Mit dem ersten Hostel vereinbare ich per eMail, dass sie unsere Post bis zu unserer Ankunft lagern (diverse Unterlagen, die ich mir so nicht nach Europa schicken lassen muss). Via online sozialem Netzwerk lerne ich lokale Personen kennen, die mir diverse Tips zum Beispiel zur Maorisprache zukommen lassen.

Alle gesammelten Informationen speichere ich in der sogenannten Cloud (sprich: dem Internet) und mache sie mir dadurch auch während der Reise jederzeit über Evernote und Dropbox zugänglich. Landeskarten werden ebenso überflüssig wie auch das vorgängige Ausdrucken von Plänen von Geocaches.

Und nicht zuletzt lasse ich die Daheimgebliebenen über meinen Blog an meiner Reise teilhaben. Auch die Eltern wissen so, wo man steckt…

Tja, wie haben das alles damals unsere Eltern gemacht, als sie in die Ferien verreist sind? Damals, vor knapp dreissig Jahren als die ganze Familie für mehrere Monate nach Neuseeland gereist ist. Zwecks Auswanderung wurde eine Farm ausfindig gemacht und beinahe gekauft. Und alles organisiert ohne Internet notabene. Schon heute kann man sich das fast nicht mehr vorstellen.

Den dicken Max…

… markieren die überaus sympathischen Macher von 2wid.net derzeit drüben beim ugugu.
Ein klassisches Beispiel von einem Rohrkrepierer. Denn anstelle von tollen (gekauften) Reviews durch Trigami gibt es negative Berichterstattung. Was jeder, der ein bisschen was von Marketing und Internet versteht auf den ersten Blick sieht, hat ugugu auf den Punkt gebracht: Mehr als billige Linkschleuder und Bauernfängerei bietet 2wid.net nicht.
Dass man bei 2wid die (bittere) Wahrheit nicht gerne hört erstaunt nicht wirklich. Dass man aber nun gleich mit Abmahnungen droht, ist nichts weiter als lächerlich. Denn anstelle von aussichtslosen Rechtskämpfen zu führen sollte man doch lieber die Energie in einen besseren Service investieren. Oder noch besser: del *.*

Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen…

Ich frage mich, wie ich früher ohne die kleinen Helferlein des Firefox leben konnte.
Hier meine Liste der unverzichtbaren Erweiterungen:

  • Vidoop (Password-Manager)
  • Adblock Plus (Nie mehr Werbung)
  • R.I.P. (Blendet unerwünschtes permanent aus. GENIAL!!)
  • Foxmarks (Immer meine aktuellen Lesezeichen dabei)
  • FireFTP (FTP direkt im Firefox)

Macht das Leben Surfen im Internet viiiiel angenehmer.
Ich nutze noch andere Erweiterungen. Diese Liste enthält aber die absolut wichtigsten Helferlein.