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Minus 11.1 %

Mein Unser Stromverbrauch hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 11.1 % gesenkt. Oder anders ausgedrückt: wir haben insgesamt 294 kWh eingespart.

Das ist erfreulich, nicht nur für den Geldbeutel. Umso erfreulicher ist, dass von den verbrauchten 2’343 kWh kein einziger Funken aus einem Atom- oder Kohlekraftwerk stammt. Sondern nur aus regionaler Produktion aus erneuerbaren Energien.

Guten Tag Herr Michel

[Anwort auf meine Anfrage]

Es freut uns, dass aufmerksame Stadtbewohner sich Gedanken über den öffentlichen Energieverbrauch machen.

Unsere Mitarbeiter haben die Beleuchtung beim Gebäudeeingang des Unterwerk Schosshalde gestern überprüft. Es wurde festgestellt, dass der Bewegungsmelder defekt war. Aus diesem Grund war die Aussenbeleuchtung während der ganzen Nacht eingeschaltet. Dieser Bewegungsmelder wurde in der Zwischenzeit ausgetauscht. Die Brenndauer der Leuchten nach dem Ansprechen des Bewegungsmelders ist auf 1-2 Minuten eingestellt. Somit wird die Beleuchtung nur eingeschaltet, wenn dies erforderlich ist. Damit können wir den Energieverbrauch auf ein Minimum reduzieren.

Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihre vorbildliche Beobachtung und die Mitteilung an uns. Geniessen Sie weiterhin den Sommer in Bern!

Freundliche Grüsse
Energie Wasser Bern

Liebes EWB,

Die Verbindung von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zielen ist für uns ein zentraler Grundsatz.

Das liest man auf Ihrer Website unter dem Thema Nachhaltigkeit. Auch in weiteren Publikationen gibt man sich äusserst umweltbewusst und mit den Öko- und Regionalstrom-Angeboten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum ressourcenorientieren Energieverbrauch.
Als ehemaliger Stadtrat und Vizepräsident der Budget- und Aufsichtskommission der Stadt Bern freuen mich Ihre Bemühungen in diese Richtung. Sie passen gut ins Bild des aufgeklärten Umgangs mit Energie.

Nicht ganz in dieses Bild passt aber der EWB-eigene Umgang mit dem Strom. So „leuchtet“ mir als umweltbewusstem Bürger nicht ein, weshalb der Gebäudeeingang des Unterwerks Schosshalde täglich vom frühen Abend bis in die Morgenstunden durchgehend beleuchtet werden muss. Es handelt sich dabei notabene um ein unbesetztes Unterwerk, das nur äusserst selten von einem ihrer Mitarbeiter, geschweige denn von Passanten „besucht“ wird. Daher stellt sich die Frage nach dem Sinn der exzessiven Beleuchtung (12 Leuchten) dieses Bereiches.

Folgenden Stromspartip kann man auf ihrer Website lesen:

– Obwohl eine gute Beleuchtung eine sinnvolle Stromanwendung ist, das Licht nicht unnötig brennen lassen

Wo bleibt da die Vorbildfunktion des EWBs? Ein einfacher Schalter würde hier schon einiges bewirken…

Erlauben Sie mir noch folgende Bemerkung: Als direkter Anwohner des Unterwerks Schosshalde bin ich seit zweieinhalb Jahren unmittelbar von der Sanierung des Unterwerks und Neuverlegung der Starkstromleitung betroffen. Zweieinhalb Jahre täglicher Baulärm, Dreck, Baugrube und Baumaschinen direkt vor dem Hauseingang sind alles andere als angenehm. Ich bitte Sie höflich, dies (einmal mehr) zur Kenntnis zu nehmen.

Mit freundlichem Gruss
Christian Michel

P.S. Diese Email wird zeitgleich auf meinem Blog (bloxxs.ch) veröffentlicht, wie ebenso eine allfällige Antwort ihrerseits (ausser Sie verweigern ausdrücklich eine Veröffentlichung).

Handschuhe anstelle von Computertastatur

Über meinen freiwilligen Naturschutzeinsatz habe ich in diesem Blog schon „berichtet“ (hier, hier, hier und hier).
Nun hat auch der „Walliser Bote“ in seiner Ausgabe vom 12.September einen Artikel dazu veröffentlicht.