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Sakralmusik

Schaurig schöne Aufnahme von Jónsi, dem Sänger von Sigur Rós!

Ganzkörper-Erektion

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Eine Ganzkörper-Erektion wars. Eine Piloerektion, um das Ding beim Namen zu nennen.
150’000 Haare hat ein blonder Mensch im Schnitt. Die meisten davon haben einen Musculus errector pili. Und wenn sich diese alle gleichzeitig zusammenziehen, ja dann grenzt das Gefühl an Schmerz.

Ein wohliger Schmerz war’s, den ich gestern am Konzert von Sigur Rós immer wieder verspürte. Ein Schmerz der bis in die Zehen ging. Ich habe vorher Gänsehaut an den Füssen noch nie erlebt…

Meine Erwartungen an das Konzert waren riesig. Und wurden erfüllt. Beinahe zumindest, denn die Band mit ihren Gästen (es standen bis zu 13 Personen gleichzeitig auf der kleinen Bühne!) hat alles richtig gemacht.
Schade war die Tonanlage (oder die Personen dahinter) im Volkshaus überfordert. Es war stellenweise deutlich zu laut und für kurze Zeit gab es nur noch Monobeschallung. Aber das ist wohl nur jenen mit den gleichen Erwartungen wie mir aufgefallen…

Ein aussergewöhnliches Konzerterlebnis war’s definitiv. Das beste bisher? Nein. Aber Sigur Rós (Volkshaus, Zürich, 2008) reiht sich mit Moby (Gurten, 1998 & 2000), Ralph Myerz (Dampfzentrale, Bern, 2003), Züri West (Juli, Bern, 2007) und Prodigy (Stufenbau, Ittigen, 1994) in meine persönliche Liste der Topkonzerte ein.

Weil es grad so schön zum Wetter passt…

… und als Vorbereitung auf Übermorgen:

Irgendwie packt mich bei Sigur Rós immer das Fernweh. Vielleicht auch, weil wir diese Musik letztes Jahr in der Bretagne so oft gehört haben…

Z’Bärn seit me zu dere Musig: „ärdeschön“!

Ich freue mich wie ein kleines Kind…

… auf Sigur Rós. Nächsten Montag im Volkshaus Züri.

Sigur Rós ist für mich mehr als bloss eine super Band. Ich habe dazu ja schon mal was geschrieben. Und wenn ich nun den Konzertbericht vom gestrigen Auftritt in Wien (und vorallem auch die Kommentare ganz am Schluss) lese, dann kann ich den Montag Abend kaum mehr erwarten…