Tags Archiv für 'vater'

Erledigt!

Es waren ja nicht viele Vorsätze, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe. Eigentlich war es nur einer. Und diesen habe ich letzte Woche gleich erledigt.
Schön wars. Und speziell wars. Und spannend wars.

Erledigt hat es sich damit aber nicht. Eher im Gegenteil.

Vorsätze?

Das neue Jahr hat begonnen. Und zwar mit Sport, die ganze Nacht bis zum Morgengrauen. Und schon muss ich deswegen bitter leiden. Denn ich finde die Wii ja so was von genial, aber wenn dann einfach der elende Kater danach nicht wäre. Muskelkater. Überall. Dabei habe ich doch gar nicht mit der Arschbacke Curling gespielt, oder?

Ja, „mehr Sport“ wäre so ein Klassiker. Nein, kein Blogklassiker (danke Leu!). Sondern ein Vorsatz-Klassiker. Aber eben, ich habe es nicht so mit den klassischen Vorsätzen. Entweder erledige ich das mal so nebenher während des Jahres oder ich stelle mich höheren Aufgaben.

Aber einen Vorsatz habe ich mir dennoch vorgenommen für dieses Jahr. Einer, der überfällig ist. Und auf dessen Einlösung ich mich schon jetzt mit feuchten Händen freue. Denn ich denke, mit bald 33 Jahren wäre es doch an der Zeit, mich um meine biologische Herkunft zu kümmern. Und so will ich mich dieses Jahr unbedingt bald mit meinem biologischen Vater treffen. Es wäre dann das zweite Mal in diesen 33 Jahren.

Praktiker gesucht!

Reto sucht nach Bloggern mit handwerklichem Geschick und veranstaltet dazu einen Blogkarneval.

Nun, ich glaube ich darf behaupten, nicht mit zwei linken Händen geboren zu sein. Ich verdanke dies meinem Vater, der das wiederum seinem Vater verdankt. Seit Generationen wird das handwerkliche Geschick in unserer Familie hochgeschrieben. Insbesondere das Handwerk mit Holz. So haben mein Vater und der Grossvater beide nebst ihrem „normalen“ Beruf noch hobbymässig als Schreiner gearbeitet.
Glücklicherweise durfte ich als kleiner Knopf jeweils in der „Buttig“ (Brienzerdeutscher Ausdruck für: Werkstatt) mitarbeiten. Ich hatte meine eigene Werkbank, auf der ich hämmern, bohren, leimen, sägen, schleifen und schnitzen durfte wie es mein Herz begehrte. Mein Vater hat mir dabei ganz nebenbei einiges an Knowhow vermittelt, auf das ich schon einige Male froh war.

Leider habe ich seit 16 keine „Buttig“ mehr, mit meinem Auszug aus dem Elternhaus war mein Zugang zu den Werkzeugen weg. Und auch ein Bastelraum konnte ich mir leider bisher nicht einrichten.

Mittlerweile zieht es mich aber wieder ab und zu in die elterliche Werkstatt zurück. Sei es, um etwas grösseres zu bauen oder auch nur um meine Freitag-Tasche zu reparieren.

Eines ist jedoch klar: Irgendeinisch werde auch ich mir meine „Buttig“ einrichten! Und ich würde mich sehr freuen, wenn mir dann ein kleiner Knopf beim handwerken zugucken würde…

Intensiv…

Gestern im Spital auf der Intensivstation.

Krankenschwester zum Patienten R.:
„Machen Sie sich nicht zu viel Sorgen. Sie sind ja noch jung.“
Patient R.:
„Täuschen Sie sich nicht, ich habe einen Sohn, der ist 31 jährig!“

Somit habe ich also insgesamt drei Väter.
Einen biologischen, einen gefühlten und einen sich fühlenden. Toll, nicht?